• Document: BIENTÔT LA LIBERTÉ NOUS REVIENDRA
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EXPOSITION-AUSSTELLUNG 13-9-2014 >>> 1-9-2015 PRESSEMAPPE BIENTÔT LA LIBERTÉ NOUS REVIENDRA FREIHEIT – SO NAH, SO FERN LA DOUBLE FIN DAS DOPPELTE ENDE CENTRE EUROPÉEN DU CAMP DES KONZENTRATIONSLAGERS ROBAGLIA DESIGN. Photo de la libération du camp de Vaihingen © ECPAD DU RÉSISTANT DÉPORTÉ SITE DE L’ANCIEN CAMP DE CONCENTRATION DE DE NATZWEILER NATZWEILER NATZWEILER-STRUTHOF ALSACE CONTACT : 03 88 47 44 59 Dirk de Loos Jeanne Maistre Wilhelm Behnke Jos, Metty, Kouni et Lé Mieczysław Wisniewski Isak Wasserstein Georges Ronceray Ernest Gillen 1945 – 2015: 70 Jahre nach dem Ende der nationalsozialistischen Konzentrationslager präsentieren Franzosen und Deutsche eine gemeinsame Ausstellung mit dem Titel „Freiheit – so nah, so fern. Das doppelte Ende des Konzentrationslagers Natzweiler“. Dieses Projekt von hoher Symbolkraft wird vom Centre Européen du Résistant Déporté, also der Gedenkstätte am Ort des im Elsass gelegenen ehemaligen Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof sowie den Gedenkstätten der Außenlager im Bundesland Baden-Württemberg getragen. Die Ausstellung, die von einem deutsch-französischen Ausstellungsteam erarbeitet worden ist und von beiden Ländern finanziert wird, hat ein wenig bekanntes Kapitel der gemeinsamen Geschichte zum Thema: das ebenso leidvolle wie ungewöhnliche Ende des Konzentrationslagers Natzweiler. Unter dem Druck des Vormarschs der Alliierten evakuieren die nationalsozialistischen Machthaber ab September 1944 das Hauptlager Natzweiler und seine linksrheinischen Außenlager. Doch für die Häftlinge geht die Hölle weiter: das „Konzentrationslager Natzweiler“, das weiterhin den Namen des aufgegebenen Ortes trägt, wird komplett auf die andere Rheinseite verlagert. Erst im April 1945 hört es zu funktionieren auf – was noch Tausende Opfer kostet. Die Ausstellung wird vom 13. September 2014 bis 1. September 2015 im Centre Européen du Résistant Déporté zu sehen sein, außerdem gleichzeitig an zahlreichen Partnerorten in Frankreich und Deutschland. Im Feld der Gedenkveranstaltungen zum 70. Jahrestag der Befreiung bildet sie daher sicherlich ein herausragendes Ereignis. Im Mittelpunkt stehen Lebensgeschichten von Häftlingen, in deren Wegen sich die Dramatik des Geschehens spiegelt. Frédérique Neau-Dufour Dorothee Roos et Arno Huth Leiterin des Centre européen du résistant déporté, KZ-Gedenkstätte Neckarelz ehemaliges KZ Natzweiler-Struthof 2 Der französische Titel der Ausstellung drückt Hoffnung aus. Er zitiert einen Satz aus dem „Chant de Natzweiler“, dem Natzweiler-Lied, das der Häftling Arthur Poitevin am 19. Januar 1944 komponiert hat. Poitevin, von Beruf Musiklehrer, war zuvor trotz seiner frühkindlichen Erblindung der Résistancegruppe „Libération Nord“ beigetreten. Verhaftet im September 1943, wird er zunächst ins Lager Natzweiler, später ins KZ Dachau gebracht. 1951 stirbt er im Alter von nur 34 Jahren. Sein Lied fasst die kollektive Hoffnung der Häftling in Worte, ihren Willen, um jeden Preis überleben. Das Lied erklingt heute häufig bei Feierlichkeiten am Ort des ehemaligen Lagers, vorgetragen von Schulkindern oder auch von Jean Villeret, einem überlebenden Kameraden Poitevins. © Musée du Struthof Wir wollen uns zusprechen, dass bald die Freiheit wiederkehrt Für diese Freiheit, die wir lieben, lasst uns Herz und Geist bereiten Damit niemals unsere Söhne Zu diesem Ort gehen müssen. Der deutsche Titel „Freiheit – so nah, so fern“ drückt hingegen eher ein Gefühl der Enttäuschung aus. Denn die Häftlinge, die im Herbst 1944 die Befreiung zum Greifen nah wissen, müssen über den Rhein nach Osten ziehen - was die Freiheit in weite, fast unerreichbare Ferne rückt. 3 Einer Häftling in Lager Vaihingen © ECPAD Das dopp

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