• Document: Feeling 39 DI. Raumschiff Surprise
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Schiffstest Feeling 39 DI Raumschiff Surprise Feeling 39 DI Die Integralschwert-Version der Feeling 39 überrascht mit ordentlichen Segel- leistungen, die man ihr angesichts des voluminösen Rumpfes und recht hohen Ballastanteils nicht unbedingt zutrauen würde. Ein flottes „Raumschiff“, das dank eines auf 70 Zentimeter reduzierbaren Tiefgangs kaum revierspezifische Grenzen kennt. Ein Testbericht von Sven M. Rutter (Fotos: Julius Seyfarth). D orthin vorzudringen, wo französischen Les Sables d´Olonne, serrevieren angeführt. Die Feeling 39 noch nie zuvor ein Mensch die seit dem Jahr 2000 zur Alliaura kann derweil mit einem minimalen gewesen ist“, lautet das Marine Groupe gehört, hat es sich Tiefgang von gerade einmal 70 Zen- bekannte Credo der Besatzung der immerhin zum Ziel gesetzt, eine timetern diesbezüglich tatsächlich „USS Enterprise“ in der mittlerwei- Art „Naturgesetz“ im Yachtbau zu noch in Bereiche vorstoßen, wo le seit Generationen erfolgreichen überwinden: dass große Schiffe zumindest wohl nur wenige andere Sience-Fiction-Kultfernsehserie „Star auf Küstentouren im Allgemeinen ausgewachsene Hochseeyachten bis- Trek“ – und ein ähnliches Motto schnell an etwaige revierbedingten lang gewesen sind – zumal solche, dürfte auch bei der Konstruktion Grenzen stoßen. die mit einem vergleichbaren Volu- der Integralschwert-Version der Fee- Schließlich wird als eines der Haupt- men und dementsprechend üppigem ling 39 mit dem Kürzel „DI“ Pate argumente gegen größere Yachten Lebensraum beziehungsweise Wohn- gestanden haben. Zumal es sich neben den vergleichsweise hohen komfort aufwarten können. dabei gleichsam um ein wahrhaftes (laufenden) Kosten stets auch deren Solche Kombinationen kennt man „Raumschiff“ handelt, wenn auch eingeschränkte Manövrierfähigkeit ansonsten beinahe nur von Kreuzer- in anderem Sinne. Die Werft im gerade in Gezeiten- und Flachwas- Katamaranen – ebenfalls keine ganz 26 PALSTEK 5/09 aus der Luft gegriffene Assoziation: Yacht zu stehen. Hier dürften sich Am Ende des flacheren vorderen So hat die Werft für ihr jüngst selbst größere Crews kaum in die Aufbaus steht das recht einfach präsentiertes Flaggschiff, die Feeling Quere kommen. Das ausreichend gehaltene Sparcraft-Rigg mit sei- 55, eigens den Kunstbegriff des große Rad ist aus jeder Position nen zwei gepfeilten Salingspaaren „Monomarans“ kreiert, der einer gut zu erreichen – die umlaufenden (Einpunkt-Verstagung) sowie einem Mischung aus „Katamaran“ und Sülls vermitteln guten Schutz gegen geteilten Achterstag (Hahnepot ohne „Monohull“ entstammt. Und tat- Wind und See. Eine größte Breite Spanner) – das ganz auf „easy sailing“ sächlich erinnert die vor einem Jahr von stolzen 4,02 Metern und ein ausgelegt scheint. Die Rollreffanlage auf der Hamburger Bootsaustellung Längen-/Breitenverhältnis von 2,91/1 am Vorstag ist Standard – die Ge- vorgestellte Yacht auf den ersten bestätigen den optischen Eindruck, nuaschoten laufen auf Zweigangwin- Blick eher an eine Vertreterin der der durch die ausladende Spray- schen (ST46) auf den Cockpitsülls. „Multihull-Fraktion“, obgleich sie hood (Aufpreis 2.086 Euro – alle Die Großschot wird standardmäßig eben dennoch lediglich auf einem Preisangaben inklusive 19 Prozent auf eine Arbeitswinsch auf dem Ka- Rumpf schwimmt. Die Feeling 39 Umsatzsteuer) noch verstärkt wird. jütdach umgelenkt, wobei auch der repräsentiert indes ein etwas ge- Der Teakbelag auf den Cockpitbän- breite Traveller vor der Sprayhood mäßigteres Konzept, das trotz ihres ken und der gleichsam geräumigen zur Standardausstattung gehört. Reff- gleichsam beachtlichen Volumens Badeplattform sind Bestandteil der leinen und Strecker münden gleich- bei ebenfalls sehr geringem Tiefgang Grundausstattung. sam auf die beiden Arbeitswinschen immerhin noch unverkennbar als Vor dem Cockpit erstreckt sich der (ST32) neben dem Niedergang. Hinzu Einrümpfer daherkommt. ebenfalls recht voluminöse Aufbau kommt eine serienmäßige Mast- Eignerin Cornelia Malycha von der mit seiner breiten Panorama-Fen- winsch. Die Beschlagsausstattung CC-CharterCompany in Hooksiel, sterfront unmittelbar hinter dem macht insgesamt einen ordentlichen die ihre Yacht freundlicherweise Mast, die beinahe ein wenig an Eindruck – das Deckslayout bietet für den Test zur Verfügung gestellt eine Deckssalonyacht erinnert. Mit bereits werftseitig eine ausreichende hat, sp

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