• Document: Michael Lüders. Im Herzen Arabiens
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Michael Lüders Im Herzen Arabiens Band 5690 Das Buch Die Arabische Welt und der Westen: eine Geschichte von Vorurteilen, von Missverständnissen ± und von gegenseitiger Faszination. Was ist es, was uns fasziniert und gleichzeitig befremdet? Michael Lüders kennt die Wirklichkeit neben und hinter der groûen Politik. Er kennt die Megastädte wie Kairo und Khartum, ist in schillernden Städten wie Tanger gewesen, aber auch in entlegenen Wüstendörfern. Er erzählt von den Visionen der Intellektuellen, vom Glauben der Menschen, ihren Hoffnungen, ihren Bildern vom Glück. Er sieht die patriarchalen Strukturen der Macht und erlebt das Selbstbewusstsein der Frauen, erzählt vom Leben des Einzelnen und der Rolle der Clans. Und immer wieder erfährt er, wie irritierend der Westen in den Blick kommt. ¹Michael Lüders vermittelt als Kenner der arabischen Länder faszinierende Innenansichten dieses immer wichtiger werdenden Teils der Welt. Aber wichtiger noch: Er stellt in der Auseinandersetzung mit einer anderen Kul- tur unsere eigenen Selbstgewissheiten in Frage.ª (Benita Ferrero-Waldner). Der Autor Michael Lüders, geb. 1959 in Bremen, Studium der arabischen Literatur in Damaskus, der Islamwissenschaft, Politologie und Publizistik in Berlin. Pro- motion über das ägyptische Kino. Dokumentarfilme für den SWR Baden- Baden. Langjähriger Nahostredakteur der ZEIT. Lebt als Politikberater, Pu- blizist und Autor in Berlin. Michael Lüders Im Herzen Arabiens Stolz und Leidenschaft ± Begegnung mit einer zerrissenen Kultur  Verlag Herder Freiburg im Breisgau 2006 www.herder.de Satz: Barbara Herrmann, Freiburg Umschlaggestaltung und Konzeption: R´M´E München / Roland Eschlbeck, Liana Tuchel Titelmotiv: Harry Gruyaert, Morocco  Focus ISBN: 978-3-451-33081-0 Inhalt Was macht die Fuchsstute auf dem Flughafen? Wie alles anfing . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 ¹Wir vergessen nichts.ª Aus dem Alltag würdevoller Männer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 Tanger. Die verlorene Zeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33 Arabische Einheit. Eine Illusion an der Macht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45 ¹Die Wahrheit ist gekommenª. Mohammed und der Islam . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68 Geld, aber nicht um jeden Preis. Das Eigenleben der Basare . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90 Nahaufnahmen. Vier Frauen aus der arabischen Welt erzählen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101 MTV und die wahre ¹Achse des Bösenª . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117 Ful bei Abduh. Auf der Flucht vor dem Gesetz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123 Cool Memories. Unsere Art, die Dinge zu sehen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137 Coca-Cola in Nadschaf. Wie geht es weiter im Irak? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148 5 Adonis und die Sache mit Gott . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159 Im Alltag bestehen. Unterwegs in ¹Arabienª . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 168 Was tun ± wie die arabische Welt reformieren? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 180 Sheherazade und die Gehenkten von Damaskus . . . . . . . . . . 189 Mit der Gewalt am Ende? Begegnungen in Algier . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 197 Die Sehnsucht nach der Höhle. Warum reiche Saudis Osama bin Laden verehren . . . . . . . . . 207 Grenzland. Der endlose Krieg im Sudan . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 213 6 Was macht die Fuchsstute auf dem Flughafen? Wie alles anfing Immer wieder werde ich gefragt, warum ich mich mit der ara- bisch-islamischen Welt befasse, wieso ich mich für diese Re- gion interessiere, weshalb ich mich zu einem Kulturkreis hinge- zogen fühle, der doch vor allem durch Terror und Gewalt auf sich aufmerksam mache. Um ehrlich zu sein: Ich weiû es nicht. Es gibt kein ¹hand- festes Motivª, keine verwandtschaftlichen Beziehungen, keine biographischen Vorgaben, keinen Urknall. Das Einzige, woran ich mich erinnere, ist jene stille Neugierde, die in frühen Jahren stetig wuchs, ein leises Verlangen nach einer Welt, die ganz an- ders ist als die uns vertraute. Wahr

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