• Document: Lautsprecher auf dem Ernst-Reuter-Platz
  • Size: 4.54 MB
  • Uploaded: 2018-10-14 19:01:44
  • Status: Successfully converted


Some snippets from your converted document:

Lautsprecher auf dem Ernst-Reuter-Platz !"#$%&'"()*&+%,&-.//%#/()"0%#&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&12&34#.&5676& 8#/9*4*&:;,&<4#/*=.//%#/()"0%#&4#+&>./*?,./()%&@,A"#./9B&C&D"()A%,%.()&<4#/*$%/().()*%& Institut für Kunstwissenschaften und Hisotrische Urbanistik / Fachgebiet Kunstgeschichte Lautsprecher auf dem Ernst-Reuter-Platz: Das Projekt Studierende des Bachelor-Studiengangs ‚Kultur und Technik’ mit Kernfach Kunstgeschichte haben sich im SS 2010 von vielen Seiten dem Ernst-Reuter-Platz vor der Tür des Institutsgebäudes genähert. Ziel war es – berufsvorbereitend – eine Führung über und eine unterstützende Posterausstellung zum Platz zu erarbeiten. Dabei sollte der Platz als vielschichtiges Phänomen wahrgenommen werden: Zwei Tage nach dem Tod des Oberbürgermeisters am 29. September 1953 wurde die in Charlottenburg zentral liegende Kreuzung ‚Knie’ umbenannt und erhielt den Namen ‚Ernst Reuter’. Sukzessive wurde der runde Platz angelegt, erhielt seine Randbebauung, die Mittelinsel wurde gestaltet und ‚Die Flamme’ eingeweiht: ein Erinnerungsort für den Mann, der durch sein Engagement für West-Berlin während der Blockade tief im kollektiven Bewusstsein verankert war. Ein Ergebnis des Seminars war, dass die junge BRD sich hier – inhaltlich - einen neuen, positiven Helden schuf und dies auch, für den Kunsthistoriker von Bedeutung, in der formalen Gestaltung der Anlange zum Ausdruck kam. Als weiteres Ergebnis öffnete das Seminar den Blick für die uns umgebende Stadt, die nicht nur als ein ‚Ist’, sondern auch als ein ‚Gewordenes’ und ‚Gestaltetes’ betrachtet werden muss. Als Studierende am Projekt beteiligt waren: Silke Albe, Lisa Altrogge, Azeda Baharestani, Laura Bluhm, Marie Förster, Juliane Graf, Nina Hoppe, Linda Jansen, Sylvia Kalmer, Ulrike Kohl, Dominka Konsek, Luise Krolik, Manuela Menzel, Sara Moddaber Moini, Christin Noll, Hannelore Sahm, Beate Salewski, Alex Schumann, Mona Stehle, Franziska Stein, Aresu Tadjarobi, Lisa Zimmermann Projektleitung: Henrike Haug Programm der Langen Nacht der Wissenschaften 2010 17 h Horizonte der Kunstwissenschaft. Das Fachgebiet Kunstgeschichte der TU stellt sich vor. Film von Moritz Dirks 18 h Zeichnen auf dem Stein. Lithografie als künstlerische Technik. Einführung, Film und Diskussion mit Nina Hoppe, Anne Wesolek und Lena Tonke-Margraf 19 h Gefährdete Nachkriegsmoderne. Architekturgeschichte und Denkmalwert, Vortrag von Prof. Dr. Kerstin Wittmann-Englert 20 h Zeichnen auf dem Stein. Lithografie als künstlerische Technik. Einführung, Film und Diskussion mit Nina Hoppe, Anne Wesolek und Lena Tonke-Margraf 21 h Gefährdete Nachkriegsmoderne. Architekturgeschichte und Denkmalwert, Vortrag von Prof. Dr. Kerstin Wittmann-Englert 21.30 h Horizonte der Kunstwissenschaft. Das Fachgebiet Kunstgeschichte der TU stellt sich vor. Film von Moritz Dirks 22 h Zeichnen auf dem Stein. Lithografie als künstlerische Technik. Einführung, Film und Diskussion mit Nina Hoppe, Anne Wesolek und Lena Tonke-Margraf Institut für Kunstwissenschaft und historische Urbanistik / Fachbereich Kunstgeschichte Die Genese der modernen Stadt Städtische Umgestaltung von Paris durch Georges-Eugène Haussmann als Vorbild für James Hobrecht, Commissarius zur Ausarbeitung der Bebauungspläne für die Umgebungen Berlins Das heutige Pariser Stadtbild ist das Ergebnis der Umgestaltung durch den Präfekten Baron Georges-Eugène Haussmann während der Regierungszeit Napoleon III. von 1853-1870. Durch die steigende Bevölkerungsdichte waren großflächige Slums entstanden, es kam zu Choleraepidemien und häufigen Aufständen, 1848 zur Revolution. Das gigantische Bauprogramm seitens der Regierung zur Regulierung und Strukturierung der Bebauung anhand breit angelegter Hauptachsen basierte auf dem rücksichtslosen Abriss großer Teile des mittelalterlichen Paris, was sich im negativ aufgefassten Begriff der „Haussmannisierung“ niederschlägt. Das Konzept der breiten, baumgesäumten Boulevards, die von großen Plätzen sternförmig ausgehen und als Blickachsen und Verkehrsverbindungen die Stadt Die strahlenförmig verlaufenden durchziehen, beeinflusste nachhaltig den Städtebau zur Straßenzüge am Arc de Triomphe Jahrhundertwende. Das durch einheitliche Fassadengestaltung entstandene Stadtbild mit großzügig

Recently converted files (publicly available):