• Document: Lichtgestalten. Analyse-, Gestaltungs-, und Konfliktpotenziale
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Lichtgestalten Analyse-, Gestaltungs-, und Konfliktpotenziale 1 TU Berlin Institut für Stadt- und Regionalplanung Fachgebiet Regionalökonomie Projektleitung: Prof. Dr. Henckel Lichtgestalten Analyse-, Gestaltungs-, und Konfliktpotenziale Masterprojekt Sommersemester 2013 Verfasser: Nicole Graf, Dominik Grube, Alissa Kniesburges, Bernd Kos- tulski, Maria Mora Ossa, Alexander Naeth, Anja Oberpich- ler, Franziska Ottrembka, Jonas Reiling, Greta Rießelmann, Svea Ruppert, Annika Vanck, Sebastian Wittig, Demet Yasar Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im vorliegenden Bericht auf eine geschlechterspezifische Differenzierung, wie beispielsweise Bewohner/in oder Akteur/in, verzichtet. Die verwendeten Bezeichnungen sind, sofern nicht ausdrücklich anders dargestellt, als nicht geschlechtsspezifisch zu be- Link zum Video: trachten. Alexanderplatz bei Nacht (Timelapse) 2 Vorwort Städte sind ohne künstliches Licht in der Nacht heute nicht Studiengänge oder Studienschwerpunkte an verschiedenen mehr denkbar. Gerade große Städte sind mittlerweile sehr Hochschulen herausbilden. In der allgemeinen Ausbildung lange in der Nacht, wenn nicht gar 24 Stunden aktiv – da- für Stadtplaner spielt die Lichtplanung bislang eine eher un- für ist künstliche Beleuchtung eine unabdingbare Vorausset- tergeordnete oder durch zufällige Konstellationen bedingte zung. Umso erstaunlicher ist es, dass Lichtplanung in der Rolle (Forschungsvorhaben, Interessen einzelner Personen). Stadtplanung vor allem im technischen Sinne der Sicher- Da Licht aber zu einer immer in unterschiedlicher Hinsicht stellung der Straßenbeleuchtung – meist dem Tiefbauamt bedeutsameren Infrastruktur wird (Bereitstellung der Vor- zugeordnet – eine Rolle spielt. Erst in jüngerer Zeit wird aussetzungen für die 24h Gesellschaft, Lichtgestaltung als Licht in größerem Umfang auch gezielter zu Inszenierungen Marketinginstrument, Einsparungen durch effiziente Licht- (Lichtfestivals, Lichtgestaltung von Plätzen und Gebäuden) steuerung, ökonomische und ökologische Folgen von zu viel und für das Stadtmarketing eingesetzt. Folgerichtig beschäf- oder unnützem Licht – Lichtverschmutzung) und weil immer tigen sich mehr Personen mit Lichtplanung und -steuerung. mehr Städte dazu übergehen integrierte Lichtmasterpläne Nicht nur Lichtdesigner und Lichtplaner gehören dazu, auch zu entwickeln, scheint es an der Zeit, dass Lichtplanung Stadtentwicklungsplaner und Wirtschaftsförderer fangen an, auch der Grundausbildung von Stadtplanern einen Stellen- sich mit dem Thema künstliches Licht in der Stadt intensiver wert findet. auseinanderzusetzen. Vor diesem Hintergrund und bedingt durch die Kooperati- Erkennbar ist, dass das Thema Lichtplanung auf den un- on mit dem BMBF-Forschungsverbund „Verlust der Nacht“ terschiedlichen Ebenen diffundiert: Messen (z.B. Luminale (www.verlustdernacht.de) war es Ziel des Studienprojektes, Frankfurt), Lichtfestivals in vielen Städten, Tagungen, For- dessen Ergebnisse hier vorgestellt werden, die Bedeutung schung zur Lichttechnik, Lichtgestaltung und Folgen künstli- der künstlichen nächtlichen Außenbeleuchtung für die Stadt cher Beleuchtung. Damit findet das Thema Licht auch in den und vor allem die Stadtplanung zu überprüfen und eine Ein- Medien einen größeren Niederschlag. Mit der Diffusion der schätzung dazu zu gewinnen, welche Analysemöglichkeiten Thematik geht eine Professionalisierung einher, die u.a. da- neue Darstellungen der nächtlichen Stadt bieten und welche ran erkennbar wird, dass sich mittlerweile auch spezifische Rolle Licht für die Stadtplanung – und die entsprechende 3 Ausbildung spielen sollte. • Herr Stein, Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur, Berlin Die Arbeiten am Projekt wurden von einer Vielzahl von Per- sonen in unterschiedlicher Weise unterstützt. Genannt wer- Andere Personen haben das Projekt unterstützt, indem sie den müssen hier die Expertinnen und Experten, die durch uns Zugang zu bestimmten Blickwinkeln gewährt haben Vorträge und/oder Expertengespräche ihr Wissen mit den (WBM), technische Umsetzungen (Zeitrafferfotos vom Ale- Projektbearbeiterinnen und -bearbeitern geteilt haben: xanderplatz) ermöglicht haben (Philipp Elgert), Messgeräte (Luxmeter) für Lichtmessungen zur Verfügung gestellt und

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